Die Integrative Bindungsorientierte Traumatherapie (I.B.T.) wurde von Katrin Boger entwickelt. Sie verbindet körperorientierte Traumatherapie mit bindungsorientierten Ansätzen und eignet sich besonders für frühe und vorsprachliche Belastungen. Die I.B.T. ist anwendbar vom Säuglings- bis ins Erwachsenenalter.
Viele belastende Erfahrungen entstehen in einer Zeit, in der Kinder noch keine Worte für ihr Erleben haben – etwa rund um Schwangerschaft, Geburt oder in den ersten Lebensjahren. Solche Erfahrungen können dennoch im Körpergedächtnis gespeichert sein und sich später in Gefühlen, im Verhalten oder in Beziehungen zeigen.
Die Integrative Bindungsorientierte Traumatherapie arbeitet körper- und beziehungsorientiert und nutzt unter anderem Elemente aus dem EMDR (sogenannte bilaterale Stimulierung über Augenbewegungen, Tappen oder andere Sinnesreize), um dem Nervensystem zu helfen, belastende Erfahrungen zu verarbeiten.
Bei der Arbeit mit Kindern beginnt die Begleitung immer zunächst mit den Bezugspersonen. Ihre eigene Stabilität und Sicherheit sind eine wichtige Grundlage dafür, dass auch Kinder wieder mehr Sicherheit erleben können.
Stabilisierung: Aufbau von Sicherheit und Ressourcen.
Verarbeitung: Belastende Erfahrungen können behutsam betrachtet und verarbeitet werden.
Integration: Neue Erfahrungen von Sicherheit und Selbstwirksamkeit werden gefestigt und in den Alltag integriert.